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Implantology Distance Control – Nützlicher Helfer
Eine innovative Implantatpositionierungshilfe erleichtert das Auffinden der optimalen Implantatposition – und ersetzt somit die Bohrschablone? Anwenderbericht: Dr. Lang, Dr. Michalides (Bremen)*
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In der zahnärztlichen Implantologie gibt es eine Vielzahl von möglichen Fehlerquellen, die zum Verlust des Gewebes, der Ästhetik oder gar der Implantate führen können. Als einer der wesentlichsten Punkte wird in der Literatur der Abstand zwischen den Implantaten angegeben.
Dem optimalen Bohrabstand muss in sofern Rechnung getragen werden, als dass dieser mit der Größe des Durchmessers variiert, d.h.bei großen Implantatdurchmessern ist der Bohrabstand entsprechend höher als bei geringeren Durchmessern.
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Kernstück des IDC ist ein spezieller Adapter, welcher direkt auf das Winkelstück gesteckt wird. Die in der Kassette befindlichen Sekundäraufsätze werden nach den gewünschten Implantatdurchmessern ausgewählt. Hier gibt es eine Vielzahl von Durchmessern, die es implantatsystemunabhängig ermöglicht, die optimalen Abstände zu finden. Nach kurzer Einarbeitungszeit fällt diese Prozedur erstaunlich leicht, und erfordert keinen signifikant höheren Zeitaufwand während der OP.
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links: Zweite Primärbohrung im korrekten Abstand zur benachbarten Bohrung. mitte: Eindrucksvoll gleichmäßiger optimaler Abstand der Bohrungen. rechts: Implantate inseriert.
links: Ansicht von frontal. mitte: Implantate mit Sulkusformern versehen. rechts: Imposantes Emergenzprofil nach Ausheilung.
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Fazit
Das IDC der Firma W&H stellt einen kostengünstigen und einfachen Helfer in der Standardimplantologie dar. Wenn man mit wenig Aufwand gute reproduzierbare Ergebnisse erzielen möchte, ist das IDC eine hervorragende Möglichkeit, die eigene Implantologie zu optimieren. Ein Ersatz der gängigen 3-D-Planungsmöglichkeiten ist es aber nicht. Dieses System richtet sich vor allem an den Einsteiger oder den wenig routinierten, implantologisch tätigen Zahnarzt.
Nach einer kurzen Einarbeitungsphase ist ein sicheres und zügiges Arbeiten mit dem IDC möglich. Auch wenn ohne Wax-up, Bohrschablone oder ausführliche Planung gearbeitet worden sein sollte, kann man ohne Stress zumindest die Abstände der Implantatbohrungen schnell und leicht finden. Dies ist ein wesentlicher Punkt in dem Sinn eines solchen Systems. Es darf die Arbeit nicht verkomplizieren, sondern soll bestimmte Fehlerquellen in der Implantologie ausmerzen. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass man durch die regelmäßige Anwendung ein besseres Gefühl und ein geschulteres Auge für die korrekte Implantatpositionierung erhält. Alles in allem ein nützlicher kleiner Helfer in der implantologischen Praxis.
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* Quelle: Implantologie Journal der DGZI (Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie e.V.).
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