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W&H Dentalmuseum
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Auf den Spuren von Weber und Hampel
W&H Geschichte und Erzeugnisse in geeigneter Form für nachfolgende Generationen zu erhalten, das hat man sich mit dem W&H Dentalmuseum zum Ziel gesetzt.
Seit 2001 steht das Werksmuseum den Fachbesuchern in seiner heutigen Gestaltung offen. Besucher können in den Räumen des Museums in Bürmoos einen Rundgang durch die Geschichte des Unternehmens und seiner weltweit begehrten Produkte erleben.
Das Museum zeigt einen nahezu kompletten Querschnitt der reichhaltigen Produktpalette des Hauses W&H von der Gründung 1890 bis heute. Mit Liebe zum Detail, werden auf rund 125 m2 Fläche Ausstellungstücke präsentiert: von den ersten Hand- und Winkelstücken, über das nostalgische Turbinenstandgerät bis zu den High-Tech-Instrumenten.
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Highlights
Mehr als 90 % der ausgestellten Artikel sind heute noch funktionstüchtig. In mühevoller Kleinarbeit wurden die Exponate restauriert und teilweise mit nachgefertigten Teilen dem Original nachempfunden. Die ältesten Ausstellungsstücke sind Hand- und Winkelstücke aus dem Jahren 1890 und das damals patentierte Universalinstrument aus 1895.
Platz nehmen auf einem Original pneumatischen Behandlungsstuhl von Adam Schneider, Jahrgang 1935, der nur über Öldruck mittels Fußpedal betrieben wurde. Oder die Geräuschkulisse eines Hängemotors von 1950 wahrnehmen und die Dentalwelt mit den Augen unserer Vorfahren betrachten, das sind nur einige der vielen Highlights.
Besonders stolz präsentiert das W&H Museum Exponate entlang der Zeitlinie – Produkte quasi aus jeder Eigentümer-Epoche. 1946 zeigte sich W&H z.B. mit dem Notprogramm zur Arbeitsbeschaffung äußerst einfallsreich und produzierte Lockenwickler und Wasserwellenklammern aus Käse- und Keksdosen der amerikanischen Besatzung, die natürlich auch im W&H Dentalmuseum dargeboten werden.
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Einmalige Exponate
Beginnend mit der Berliner Produktion und später aus der Produktion direkt in Bürmoos wurde eine Schatztruhe mit alten Dentalerzeugnissen hinterlassen, die sorgsam geordnet und registriert wurde: z.B. eine Fußtret-Bohrmaschine Modell 1939 mit Schnurantrieb, eine Klinik-Standbohrmaschine Modell 1935, ein Technik-Hängemotor mit Gleitlagerung, eine Amalgam-Dosierwaage, Hand- und Winkelstücke aus der Jahrhundertwende, ein Motorhandstück aus 1939 und diverses Zubehör für die Zahnbehandlung.
Zusätzlich sind eine Fülle von Dokumentationen z.B. Fotos von Dentalausstellungen, Nachschlagwerke alter Prospekte, Gebrauchsanweisungen und natürlich das Buch „Die W&H-Dentalfamilie“ zu bestaunen.
Zumeist im Rahmen von Werksbesichtigungen kommen Gäste in den Genuss, die großartige Sammlung im W&H Dentalmuseum zu erleben und sich von den zahlreichen Geschichten und Erzählungen des pensionierten und doch immer mit W&H verbundenen Museumsleiters in die Zeit zurück versetzen zu lassen.
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