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Assistina 3x3: Mehr Sicherheit für die moderne Zahnarztpraxis

Exzellente Hygiene ist das Aushängeschild einer gut geführten Praxis. Nicht nur Patienten stellen heute hohe Anforderungen an den Zahnarzt. Strenge Richtlinien im Hygiene-Bereich fordern die Anpassung an validierte Reinigungsverfahren und den Einsatz modernster Technologien. Zahnarzt Florian Gierl aus Bad Reichenhall (Deutschland), legt seit vielen Jahren großes Augenmerk auf optimierte Verfahren in der Instrumentenaufbereitung. Gemeinsam mit seinem Praxisteam unterstützte er das Unternehmen W&H bei der Entwicklung des neuen Reinigungs- und Pflegegerätes Assistina 3x3. Heute gehört ZA Florian Gierl zu den überzeugten Anwendern. Welche Produkteigenschaften besonders wichtig sind, verrät der Zahnmediziner in einem Interview.


Herr Gierl, Sie verfügen bereits über langjährige Erfahrung als selbständiger Zahnarzt. Welche Entwicklungen konnten Sie in Deutschland auf dem Gebiet der Hygiene und Aufbereitung von Medizinprodukten in den letzten fünf Jahren mitverfolgen?

ZA Gierl: Die Anforderungen im Hygiene-Bereich sind in den letzten zehn Jahren in den Zahnarztpraxen deutlich gestiegen. Mit den neuen RKI-Richtlinien haben wir in Deutschland strenge Vorgaben bekommen, die wir beachten müssen. Dies geht natürlich einher mit einem erhöhten zeitlichen Aufwand der Mitarbeiterinnen, die für die Instrumentenaufbereitung in der Praxis zuständig sind. Zugleich bedeuten die neuen Richtlinien auch einen erheblichen Investitionsbedarf für die einzelne Zahnarztpraxis.

Ihre Praxis stand dem Unternehmen W&H als Anwender der neuen Assistina 3x3 bereits während der Entwicklungsphase mit ihrem fachlichen Know-how zur Seite. Wie haben Sie die Zusammenarbeit mit W&H erlebt?

Zahnarzt Florian Gierl

ZA Gierl: Wir waren über die gesamte Entwicklung hinweg immer wieder als Testpraxis involviert und standen den W&H Mitarbeitern beratend zur Seite. Es war spannend zu sehen, wie umfangreich und komplex so eine Produktentwicklung ist. Gleichzeit war es für uns aber auch interessant, an dieser Entwicklung teilzunehmen. In erster Linie waren unsere Mitarbeiterinnen eingebunden, denn schließlich sind sie es, die die hygienische Aufbereitung durchführen. Uns war es wichtig, dass das Gerät ihren Bedürfnissen entspricht und in die täglichen Arbeitsabläufe optimal integriert werden kann.

Welche Funktionalitäten des neuen W&H Produktes standen für Sie im Fokus und warum?

ZA Gierl: Neben der bereits bewährten Aufbereitung mit der Assistina 301 plus, war es für uns wichtig, eine validierte Innenaufbereitung sicherzustellen, denn diese wurde mit Einführung der neuen RKI-Richtlinien Pflicht. Zugleich war es für uns entscheidend, mehrere Instrumente in einem einzigen Arbeitszyklus aufbereiten zu können und damit den zeitlichen Aufwand zu reduzieren. Das war uns bisher nicht möglich. Eine weitere Funktionalität der Assistina 3x3 ist die validierte Außenreinigung. Im Vergleich zur herkömmlichen manuellen Reinigung werden die strengen Vorgaben im Hygienebereich damit bestens erfüllt.

ZA Gierl, Assistina 3x3
ZA Gierl, Assistina 3x3



Inwieweit profitiert Ihr Praxisteam vom Einsatz der Assistina 3x3?

ZA Gierl:
Für die Mitarbeiterinnen bedeutet der Einsatz der neuen Assistina eine erhebliche Zeitersparnis sowie eine Erleichterung für ihren täglichen Arbeitsablauf. Ein wichtiger Aspekt ist natürlich auch die Sicherheit. Durch die Anwendung eines validierten Verfahrens in der Instrumentenaufbereitung bieten wir unseren Patienten ein optimales Hygieneniveau.

Assistína 3x3

Was würden Sie Ihren Kollegen antworten, wenn Sie nach Ihrer Meinung zur neuen Assistina 3x3 gefragt werden?

ZA Gierl:
Ich würde den Kollegen auf jeden Fall raten, sich mit diesem Produkt auseinanderzusetzen. Gemäß unserer Erfahrung profitiert das gesamte Team von einer Prozessverbesserung. Zusätzlich hat man als Praxis die Sicherheit, richtlinienkonform zu arbeiten. Wir wissen alle nicht, mit welchen Erkrankungen unsere Patienten zu uns kommen, daher ist es wichtig, einen umfassenden Schutz zu gewährleisten.
Wichtig für die Kollegen erscheint mir aber auch, dass die Übertragungsinstrumente in der neuen Assistina werterhaltend gepflegt und damit die Reparatur- und Wartungskosten möglichst gering gehalten werden.

Welche zukünftigen Trends sehen Sie in der Aufbereitung von Medizinprodukten im Dentalbereich?

ZA Gierl, Assistina 3x3

Vielen Dank für das freundliche Gespräch!

ZA Gierl: Ich bin mir sicher, dass wir auch in Zukunft noch weitere Auflagen erhalten werden. Wie schon erwähnt sind die Hygiene-Anforderungen in den letzten Jahren deutlich gestiegen, aber wir müssen sicherlich noch mit weiteren Vorschriften rechnen. Für kleinere Praxen wird es vermutlich immer schwieriger, alle Auflagen zu erfüllen, denn man muss nicht nur in neue Technologien investieren, sondern man braucht auch qualifizierte Mitarbeiter. Vielleicht wird es zukünftig Unternehmen geben, die sich auf die Instrumentenaufbereitung spezialisieren und diese Aufgabe von den Zahnarztpraxen übernehmen. Derzeit denke ich aber, dass es für jede Praxis wichtig ist, sich auf dem Gebiet der Hygiene sowohl technisch als auch personell gut aufzustellen.