Nordwärts again

Moin Moin hieß es für mich letzte Woche erneut, denn again ging es nach Hamburg. Da war ich doch Mitte November erst! Wer sich daran nicht mehr erinnern kann, dem empfehle ich den Blogbeitrag „Moin Moin auf Umwegen“.
Ich denke, Hamburg wollte einiges wieder gut machen, deshalb der Wiederholungsbesuch. Zum Beispiel die Anreise, die klappte diesmal problemlos – wen wunderts, schließlich wurde bei der Kranich-Flotte auch nicht gestreikt :-) Über den Wolken blitzte mich die Sonne ein letztes Mal an, bevor das Wetter in typische Hamburger Schmuddel-Stimmung überging. Die Perle wollte sich diesmal ganz authentisch zeigen. Ist ihr gelungen! Im Gepäck dabei hatte ich allerlei spannende Termine – u.A. die Jahrestagung der DGI – und ordentlich Appetit auf Sushi.

Doch vorher stand wieder mal meine Lieblingsdisziplin an der Tagesordnung. Na, wer ahnt es schon? Genau. Aufbau! Dank Schenker war unsere mobile Theke bereits vor mir im Norden angekommen und KURZe Zeit später war alles perfekt aufgebaut. Das Jahresende naht – langsam bekommt der KURZ noch echte Aufbauroutine ;-) Jedenfalls war jetzt alles ready und die 1.500 Zahnärzte & Chirurgen konnten kommen. Ich war bereit! Aber sowas von!

Ab in den Ring

…hieß es dann am nächsten Tag. Und zwar in zweierlei Art und Weise. Da hätten wir einerseits den „Wettstreit der Konzepte“ anlässlich des 33. Kongresses der DGI. Hier ging es diesmal nicht um die Präsentation vieler netter Fälle, sondern um die Verteidigung verschiedener Behandlungskonzepte. Disputation war gewünscht und wurde definitiv auch abgeliefert! Dabei ging es ausgesprochen leidenschaftlich zu im Ring, denn die Speaker verteidigten ihre jeweiligen Herangehensweisen mit großer Euphorie. Fullhouse hieß es aber nicht nur im Vortragssaal, sondern auch in der Industrieausstellung. Wie gut, dass man von Rolltreppen aus so tolle Fotos machen kann!

Und was hatte es mit dem zweiten Ring auf sich? Dafür ging es für einige Auserwählte – darunter meiner Wenigkeit – KURZ mal ins Kellergeschoss. Ins Kellergeschoss der Kultkneipe „Zur Ritze“. Hier boxten und trainierten schon alle Größen der Szene wie Henry Maske, Dariusz Michalczewski und natürlich auch die Klitschko-Brüder. Boxen wollte ich nicht, aber selbstverständlich mal gucken.

KURZ-Tipp: Die Wände beim Umherschweifen des Blickes nicht außer Acht lassen. Die sind mit allerhand Fotos geschmückt und erzählen wahrlich Bände. Herrlich kiezig und absolut authentisch!

Grün, Grün, Grün

Ist die weihnachtliche Hohlkörper-Flotte im Alsterhaus. Die schafft es bei mir sogar, trotz Business-Aufenthalt, ein paar Adventsfunken zu versprühen. Sind die grünen Wichtel nicht hübsch? (W&H)-Grün ist eben die beste Farbe ever :-)

Last but not least möchte ich euch heute noch MOIA vorstellen. Weil ich TOTAL begeistert bin. Nein, auch wenn der Name vermuten lässt, dass es sich um eine spanische Mayonnaise handeln könnte, das ist es nicht. MOIA ist ein neuartiges Elektro-Kleinbus-Konzept in Hamburg, das man sich als eine Art Sammeltaxi vorstellen kann. App runterladen, Fahrt buchen und einsteigen. Das wars. Ggf. sitzen schon andere Fahrgäste drin, ggf. steigen auf der Strecke noch welche hinzu – man teilt sich Fahrtwege mit Fremden. Und tut ökonomisch sowie ökologisches mit jeder Fahrt ein bisschen was Gutes. Geteilte Fahrt bedeutet übrigens auch geteilter Preis – wirklich fair. Mit MOIA habe ich mich übrigens zum Hamburger Flughafen shutteln lassen und bin dann KURZ mal weg.

Bye bye Hansestadt, nächste Woche lesen wir uns aus Berlin!