FAQ

Häufig gestellte Fragen zu den Produkten von W&H und hilfreiche Beschreibungen zum Thema Hygiene und Pflege.

Pulverstrahler

Zubehör

Piezo Scaler

Sterilisatoren

  • Lisa (29)
    • Lisa 17/22
      Was ist die maximale Lärmbelastung des Sterilisators?
      Das Arbeitsgeräusch von maximal 58.5 dB(A) ermöglicht ein angenehmes Arbeitsklima.
    • Warnung vor dem Wechsel des Verbrauchsmaterials.
      MÖGLICHE URSACHE
      Ein Verbrauchsmaterial muss ersetzt werden.
      LÖSUNG
      Bestellen Sie das angeforderte Verbrauchsmaterial (Türdichtung, Staubfilter, bakteriologischer Filter) und ersetzen Sie es (siehe Kapitel „Wartung“ in der Gebrauchsanweisung).
    • Muss die Lisa/Lina/Lara regelmäßig getestet werden?
      Für die Lisa/Lina/Lara gibt es Testzyklen (B&D-/Helix-Test/Vakuumtest). Prüfpflicht und Prüfintervalle unterliegen lokalen und nationalen Vorgaben.
    • Die Sterilisationsphase (HALTEZEIT) des Sterilisationszyklus dauert länger als erwartet.
      MÖGLICHE URSACHE
      Kammertemperatur unter Mindestwert gefallen, erfolgreiche Wiederherstellung durch Software.
      LÖSUNG
      Warten Sie, bis der Zyklus abgeschlossen ist. Wenn das Problem häufiger auftritt, kontaktieren Sie einen autorisierten W&H-Servicepartner.
    • Warnung vor dem Speichern auf den USB-Stick (HTML- und SCL-Dateien
      MÖGLICHE URSACHE
      Der USB-Massenspeicher ist nicht oder nicht korrekt am Sterilisator angeschlossen.
      LÖSUNG
      Überprüfen Sie das Vorhandensein und den Zustand des USB-Sticks. Wenn das Problem weiterhin besteht, kontaktieren Sie einen autorisierten W&H-Servicepartner.
    • Warnung über eine programmierte Wartung.
      MÖGLICHE URSACHE
      Das Wartungsprogramm muss durchgeführt werden.
      LÖSUNG
      Kontaktieren Sie einen autorisierten W&H-Servicepartner.
    • Der Zyklusberichtdrucker funktioniert nicht.
      MÖGLICHE URSACHE
      Drucker nicht ordnungsgemäß angeschlossen oder nicht eingeschaltet.
      LÖSUNG
      Überprüfen Sie die Datenverbindung und die Stromversorgung des Druckers.
    • Wenn der Sterilisator an einem automatisierten Wasserversorgungssystem angeschlossen ist: Es befindet sich kein sauberes Wasser im Tank, aber die automatische Wasserbefüllung füllt kein Wasser nach.
      MÖGLICHE URSACHE
      Das Wasserfüllsystem ist nicht angeschlossen.
      LÖSUNG
      Schließen Sie das Wasserfüllsystem am Sterilisator an (siehe ANHANG 7 bezüglich der Anforderungen an die Wasserqualität).

      MÖGLICHE URSACHE
      Als das Wasserfüllsystem versuchte, den Tank zu befüllen, war vorübergehend kein Wasser verfügbar.
      LÖSUNG
      Da das Befüllen des Wassertanks nur ein Mal zwischen den Zyklusausführungen durchgeführt wird, wird die Wasserzufuhr durch dieses Ereignis verhindert. Schalten Sie den Sterilisator AUS und wieder EIN.
      Überprüfen Sie das externe Wasserversorgungssystem. Prüfen Sie auf Wasserleckagen vom Sterilisator.

      MÖGLICHE URSACHE
      Defekter MIN. Wasserstandssensor im Frischwassertank.
      LÖSUNG
      Wenden Sie sich an den Kundendienst.
    • Der Sterilisator lässt sich nicht einschalten.
      MÖGLICHE URSACHE
      Der Netzschalter oder der Schutzschalter ist ausgeschaltet.
      LÖSUNG
      Schalten Sie das Gerät oder den Schutzschalter wieder ein.

      MÖGLICHE URSACHE
      Keine Spannung an der Steckdose.
      LÖSUNG
      Überprüfen Sie die Stromversorgung des Gebäudes.

      MÖGLICHE URSACHE
      Das Netzkabel ist nicht ordnungsgemäß angeschlossen.
      LÖSUNG
      Überprüfen Sie das Netzkabel und schließen Sie es ordnungsgemäß an.
    • Wasser tritt an der Vorderseite des Sterilisators aus.
      MÖGLICHE URSACHE
      Undichtheit an der Kammertürdichtung.
      LÖSUNG
      Reinigen oder ersetzen Sie die Türdichtung. Reinigen Sie die zur Kammer anliegende Türoberfläche.

      MÖGLICHE URSACHE
      Undichtheit innen.
      LÖSUNG
      Kontaktieren Sie einen autorisierten W&H-Servicepartner.
    • Der Zyklus beginnt, es erfolgt jedoch kein Druck-/Temperaturanstieg.
      MÖGLICHE URSACHE
      Das Sicherheitsthermostat ist geöffnet.
      LÖSUNG
      Setzen Sie das Sicherheitsthermostat zurück (siehe Kapitel „Zurücksetzen des Sicherheitsthermostats“ in der Gebrauchsanweisung).

      MÖGLICHE URSACHE
      Fehler in der Elektrik/Elektronik
      LÖSUNG
      Kontaktieren Sie einen autorisierten W&H-Servicepartner.
    • Am Zyklusende befindet sich Restwasser in der Kammer.
      MÖGLICHE URSACHE
      Der Sterilisator ist nicht ordnungsgemäß nivelliert.
      LÖSUNG
      Nivellieren Sie die Oberfläche, auf der der Sterilisator aufgestellt ist.

      MÖGLICHE URSACHE
      Überladene Kammer.
      LÖSUNG
      Halten Sie das maximale Ladungsgewicht für jeden Ladungstyp ein. Verwenden Sie stets den Trayträger für Trays und Kassetten.

      MÖGLICHE URSACHE
      Verstopfter Kammerfilter.
      LÖSUNG
      Entfernen und reinigen Sie den Kammerfilter.

      MÖGLICHE URSACHE
      Falsch positionierter Kammerfilterdeckel.
      LÖSUNG
      Bringen Sie den Kammerfilterdeckel ordnungsgemäß an (siehe das Kapitel WARTUNG).

      MÖGLICHE URSACHE
      Die Ladung ist falsch platziert.
      LÖSUNG
      Befolgen Sie die Empfehlungen in ANHANG 2.
    • Korrosion oder Flecken auf den Instrumenten.
      MÖGLICHE URSACHE
      Leitungswasser auf Instrumenten, wenn diese in den Sterilisator gegeben werden.
      LÖSUNG
      Stellen Sie sicher, dass die Instrumente trocken sind, bevor sie in den Sterilisator gegeben werden.

      MÖGLICHE URSACHE
      Verwendung von Wasser von schlechter Qualität oder von Wasser, das chemische Substanzen enthält.
      LÖSUNG
      Entleeren Sie beide Wassertanks. Verwenden Sie Wasser von guter Qualität (siehe ANHANG 7).

      MÖGLICHE URSACHE
      Organische oder chemische Rückstände an den Instrumenten.
      LÖSUNG
      Reinigen, spülen und trocken Sie die Instrumente ab, bevor Sie sie in den Sterilisator geben (siehe ANHANG 2).

      MÖGLICHE URSACHE
      Kammer, Trays, Trayträger verschmutzt.
      LÖSUNG
      Reinigen Sie die Kammer und waschen Sie die Kammerausstattung.

      MÖGLICHE URSACHE
      Kontakt zwischen Instrumenten aus verschiedenen Materialien.
      LÖSUNG
      Stellen Sie sicher, dass sich Instrumente aus unterschiedlichen Materialien nicht Drücken (Aluminium, unlegiertem Stahl oder Edelstahl usw.). Legen Sie sie auf verschiedene Trays oder Kassetten oder verpacken Sie sie in Beuteln (siehe ANHANG 2).

      MÖGLICHE URSACHE
      Kalkablagerungen in der Kammer.
      LÖSUNG
      Reinigen Sie die Kammer und verwenden Sie Wasser von guter Qualität (siehe den ANHANG 7).
    • Instrumente braun oder schwarz verfärbt.
      MÖGLICHE URSACHE
      Falsche Temperaturwahl.
      LÖSUNG
      Wählen Sie einen Sterilisationszyklus mit einer niedrigeren Sterilisationstemperatur. Beachten Sie die Angaben des Instrumentenherstellers.
    • Keine gespeicherten Zyklen im entsprechenden Menü.
      MÖGLICHE URSACHE
      Beim Service wurde eine elektronische Platine ausgetauscht.
      LÖSUNG
      Der Speicher der alten Platine lässt sich nicht wiederherstellen. Verwenden Sie den Zyklusverlauf auf dem USB-Stick.
    • Wenn ein Zyklus gestartet wird, verriegelt sich die Kammertür, öffnet sich jedoch sofort wieder. Die Meldung „Tür öffnen“ erscheint.
      MÖGLICHE URSACHE
      Türdichtung nicht ordnungsgemäß angebracht.
      LÖSUNG
      Stellen Sie sicher, dass die Türdichtung um die gesamte Türöffnung herum korrekt sitzt.

      MÖGLICHE URSACHE
      Tür von Gegenständen oder Teilen des Sterilisationsguts blockiert.
      LÖSUNG
      Entfernen Sie alle Gegenstände, welche die Kammertür blockieren. Überprüfen Sie, ob Hindernisse zwischen Tür, Kammerausstattung und/oder Sterilisationsgut vorhanden sind.
    • Der Sterilisator wechselt sofort nach dem Einschalten in den Stand-by-Modus.
      MÖGLICHE URSACHE
      Das Gerät befand sich beim Ausschalten im Stand-by-Modus.
      LÖSUNG
      Drücken Sie die Stand-by-Taste, um den Modus zu beenden.
    • Am Ende des Zyklus wird die Meldung „Tür öffnen“ am Display eingeblendet, das Öffnen der Tür ist jedoch unmöglich.
      MÖGLICHE URSACHE
      Die Kammer hat aufgrund einer internen Störung einen Unterdruck.
      LÖSUNG
      Schalten Sie den Sterilisator AUS: Dadurch werden alle internen Drücke abgelassen, sodass sich die Kammertür öffnen lässt. Wenn das Problem bestehen bleibt, wenden Sie sich an den technischen Kundendienst.

      MÖGLICHE URSACHE
      Der bakteriologische Filter ist verstopft.
      LÖSUNG
      Entfernen Sie den bakteriologischen Filter, um den Druck abzulassen. Tauschen Sie den Filter aus. Beachten Sie, dass bakteriologische Filter alle 400 Zyklen ausgetauscht werden müssen.
    • Was ist Validierung?
      Eine Validierung ist ein Testverfahren, durchgeführt von einer offiziellen Stelle, zum Nachweis der Effektivität des Sterilisators. Validierungspflicht und Validierungsintervalle unterliegen lokalen und nationalen Vorgaben.
    • Welche regelmäßigen Tests muss ich auf meinem Lisa/Lina Sterilisator durchführen?
      Die nationalen/regionale Gesetze und Richtlinien zu regelmäßigen Tests sind unterschiedlich und sind in jedem Fall einzuhalten. Unsere Empfehlung zu Routineprüfung entnehmen Sie bitte der Ihrem Gerät beigelegten Gebrauchsanweisung, da diese Angaben von der Ausstattung des gelieferten Sterilisators abhängen.
    • Muss ich die Ergebnisse aller regelmäßigen Tests dokumentieren?
      W&H empfiehlt, alle regelmäßigen Tests, Reparaturen und Modifikationen des Sterilisators in einem Logbuch samt Datum und Unterschrift der Person, die den Test oder die sonstige Maßnahme ausgeführt hat, zu dokumentieren. Die Aufzeichnungspflicht unterliegt lokalen und nationalen Vorgaben.
    • Wie lange sollte ich die Aufzeichnungen über regelmäßige Tests aufbewahren?
      Die Ergebnisse müssen unter Beachtung der entsprechenden lokalen/nationalen Gesetze und Vorgaben aufbewahrt werden. Diese Aufzeichnungen sind auch im Servicefall von Nutzen.
    • Wie lange sollte ich die Aufzeichnungen über regelmäßige Tests aufbewahren?
      Eine Validierung umfasst in der Regel eine Reihe von Tests, die in international anerkannten Normen definiert sind. Diese Tests beginnen für jedes Gerät mit den Werksprüfungen bei W&H. Darüber hinaus liegt jedem Gerät die entsprechende Dokumentation bei. Vor Inbetriebnahme des Geräts beim Kunden führt der Techniker weitere Prüfungen durch, um das Gerät auf korrekte Funktionsfähigkeit zu testen. Je nach lokalen/nationalen Gesetzen und Richtlinien muss das Gerät in regelmäßigen Abständen erneut einer sogenannten Leistungsqualifizierung unterzogen werden. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren Händler.
    • An wen muss ich mich für die Validierung und Wartung des Sterilisators wenden?
      Die Validierung muss von einer offiziellen Stelle durchgeführt werden. Wartungsarbeiten müssen von einem qualifizierten und autorisierten Techniker durchgeführt werden.
    • Wie wechsle ich beim Sterilisator das Verbrauchsmaterial?
      Anweisungen zum Austausch von Verbrauchsmaterialien finden Sie im Kapitel „Wartung“ in der Gebrauchsanweisung. Darüber hinaus steht auch eine Videoanleitung zur Verfügung: • im Sterilisator im Wartungsbereich des Menüs (nur bei Lisa) • im Abschnitt zu Verbrauchsmaterialien & Zubehör sowie im Video tutorial Bereich auf dieser Website.
    • Wie reinige ich die Wassertanks und welche Produkte sollte ich dazu verwenden?
      Eine Anleitung zum Reinigen der Wassertanks finden Sie im Kapitel „Wartung“ in der Gebrauchsanweisung. Informationen und Videos zum Reinigen der Wassertanks und Reinigungsprodukten finden Sie darüber hinaus im Videos & Tutorials Bereich auf dieser Website
    • Welche Wasserqualität ist für den Sterilisator erforderlich?
      Die Wasserqualität für Sterilisatoren wird aus folgenden Gründen international durch Normen und Richtlinien festgelegt: Zum einen könnte der Sterilisator durch ungeeignetes Wasser schwer beschädigt werden und zum anderen wäre der Erfolg der Sterilisation nicht gewährleistet. Für den W&H-Sterilisator ist Wasser mit einer Leitfähigkeit unter 15 µS/cm erforderlich. Das Multidem-System eignet sich besonders zur Wasseraufbereitung (siehe Kapitel „Wasserqualität“ in der Gebrauchsanweisung).
    • Sollte ich die Instrumente verpacken und wie lange können sie nach der Sterilisation aufbewahrt werden?
      Um sicherzustellen, dass die Instrumente nach einer erfolgreichen Sterilisation bis zum Gebrauch steril lagern, empfiehlt W&H, die Instrumente vor der Sterilisation in geeignete Sterilgutverpackungen zu schweißen. Die empfohlene Lagerdauer finden Sie in den Empfehlungen des Verpackungsmaterialherstellers. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren Händler.
    • Sollte ich zuerst immer meinen Wartungsdienst anrufen, bevor ich Geräte/Instrumente zur Reparatur sende?
      Wenn Sie sich über die Ursache des Problems nicht sicher sind, ist es besser, sich zuerst an den Wartungsdienst zu wenden und mit einem Techniker zu sprechen. Zusammen mit dem Techniker können Fehlfunktionen manchmal gelöst und entschieden werden, was zur Reparatur geschickt werden muss.
  • Lara (27)
    • Warnung vor dem Wechsel des Verbrauchsmaterials.
      MÖGLICHE URSACHE
      Ein Verbrauchsmaterial muss ersetzt werden.
      LÖSUNG
      Bestellen Sie das angeforderte Verbrauchsmaterial (Türdichtung, Staubfilter, bakteriologischer Filter) und ersetzen Sie es (siehe Kapitel „Wartung“ in der Gebrauchsanweisung).
    • Muss die Lisa/Lina/Lara regelmäßig getestet werden?
      Für die Lisa/Lina/Lara gibt es Testzyklen (B&D-/Helix-Test/Vakuumtest). Prüfpflicht und Prüfintervalle unterliegen lokalen und nationalen Vorgaben.
    • Die Sterilisationsphase (HALTEZEIT) des Sterilisationszyklus dauert länger als erwartet.
      MÖGLICHE URSACHE
      Kammertemperatur unter Mindestwert gefallen, erfolgreiche Wiederherstellung durch Software.
      LÖSUNG
      Warten Sie, bis der Zyklus abgeschlossen ist. Wenn das Problem häufiger auftritt, kontaktieren Sie einen autorisierten W&H-Servicepartner.
    • Warnung vor dem Speichern auf den USB-Stick (HTML- und SCL-Dateien
      MÖGLICHE URSACHE
      Der USB-Massenspeicher ist nicht oder nicht korrekt am Sterilisator angeschlossen.
      LÖSUNG
      Überprüfen Sie das Vorhandensein und den Zustand des USB-Sticks. Wenn das Problem weiterhin besteht, kontaktieren Sie einen autorisierten W&H-Servicepartner.
    • Warnung über eine programmierte Wartung.
      MÖGLICHE URSACHE
      Das Wartungsprogramm muss durchgeführt werden.
      LÖSUNG
      Kontaktieren Sie einen autorisierten W&H-Servicepartner.
    • Der Zyklusberichtdrucker funktioniert nicht.
      MÖGLICHE URSACHE
      Drucker nicht ordnungsgemäß angeschlossen oder nicht eingeschaltet.
      LÖSUNG
      Überprüfen Sie die Datenverbindung und die Stromversorgung des Druckers.
    • Wenn der Sterilisator an einem automatisierten Wasserversorgungssystem angeschlossen ist: Es befindet sich kein sauberes Wasser im Tank, aber die automatische Wasserbefüllung füllt kein Wasser nach.
      MÖGLICHE URSACHE
      Das Wasserfüllsystem ist nicht angeschlossen.
      LÖSUNG
      Schließen Sie das Wasserfüllsystem am Sterilisator an (siehe ANHANG 7 bezüglich der Anforderungen an die Wasserqualität).

      MÖGLICHE URSACHE
      Als das Wasserfüllsystem versuchte, den Tank zu befüllen, war vorübergehend kein Wasser verfügbar.
      LÖSUNG
      Da das Befüllen des Wassertanks nur ein Mal zwischen den Zyklusausführungen durchgeführt wird, wird die Wasserzufuhr durch dieses Ereignis verhindert. Schalten Sie den Sterilisator AUS und wieder EIN.
      Überprüfen Sie das externe Wasserversorgungssystem. Prüfen Sie auf Wasserleckagen vom Sterilisator.

      MÖGLICHE URSACHE
      Defekter MIN. Wasserstandssensor im Frischwassertank.
      LÖSUNG
      Wenden Sie sich an den Kundendienst.
    • Wasser tritt an der Vorderseite des Sterilisators aus.
      MÖGLICHE URSACHE
      Undichtheit an der Kammertürdichtung.
      LÖSUNG
      Reinigen oder ersetzen Sie die Türdichtung. Reinigen Sie die zur Kammer anliegende Türoberfläche.

      MÖGLICHE URSACHE
      Undichtheit innen.
      LÖSUNG
      Kontaktieren Sie einen autorisierten W&H-Servicepartner.
    • Der Zyklus beginnt, es erfolgt jedoch kein Druck-/Temperaturanstieg.
      MÖGLICHE URSACHE
      Das Sicherheitsthermostat ist geöffnet.
      LÖSUNG
      Setzen Sie das Sicherheitsthermostat zurück (siehe Kapitel „Zurücksetzen des Sicherheitsthermostats“ in der Gebrauchsanweisung).

      MÖGLICHE URSACHE
      Fehler in der Elektrik/Elektronik
      LÖSUNG
      Kontaktieren Sie einen autorisierten W&H-Servicepartner.
    • Am Zyklusende befindet sich Restwasser in der Kammer.
      MÖGLICHE URSACHE
      Der Sterilisator ist nicht ordnungsgemäß nivelliert.
      LÖSUNG
      Nivellieren Sie die Oberfläche, auf der der Sterilisator aufgestellt ist.

      MÖGLICHE URSACHE
      Überladene Kammer.
      LÖSUNG
      Halten Sie das maximale Ladungsgewicht für jeden Ladungstyp ein. Verwenden Sie stets den Trayträger für Trays und Kassetten.

      MÖGLICHE URSACHE
      Verstopfter Kammerfilter.
      LÖSUNG
      Entfernen und reinigen Sie den Kammerfilter.

      MÖGLICHE URSACHE
      Falsch positionierter Kammerfilterdeckel.
      LÖSUNG
      Bringen Sie den Kammerfilterdeckel ordnungsgemäß an (siehe das Kapitel WARTUNG).

      MÖGLICHE URSACHE
      Die Ladung ist falsch platziert.
      LÖSUNG
      Befolgen Sie die Empfehlungen in ANHANG 2.
    • Korrosion oder Flecken auf den Instrumenten.
      MÖGLICHE URSACHE
      Leitungswasser auf Instrumenten, wenn diese in den Sterilisator gegeben werden.
      LÖSUNG
      Stellen Sie sicher, dass die Instrumente trocken sind, bevor sie in den Sterilisator gegeben werden.

      MÖGLICHE URSACHE
      Verwendung von Wasser von schlechter Qualität oder von Wasser, das chemische Substanzen enthält.
      LÖSUNG
      Entleeren Sie beide Wassertanks. Verwenden Sie Wasser von guter Qualität (siehe ANHANG 7).

      MÖGLICHE URSACHE
      Organische oder chemische Rückstände an den Instrumenten.
      LÖSUNG
      Reinigen, spülen und trocken Sie die Instrumente ab, bevor Sie sie in den Sterilisator geben (siehe ANHANG 2).

      MÖGLICHE URSACHE
      Kammer, Trays, Trayträger verschmutzt.
      LÖSUNG
      Reinigen Sie die Kammer und waschen Sie die Kammerausstattung.

      MÖGLICHE URSACHE
      Kontakt zwischen Instrumenten aus verschiedenen Materialien.
      LÖSUNG
      Stellen Sie sicher, dass sich Instrumente aus unterschiedlichen Materialien nicht Drücken (Aluminium, unlegiertem Stahl oder Edelstahl usw.). Legen Sie sie auf verschiedene Trays oder Kassetten oder verpacken Sie sie in Beuteln (siehe ANHANG 2).

      MÖGLICHE URSACHE
      Kalkablagerungen in der Kammer.
      LÖSUNG
      Reinigen Sie die Kammer und verwenden Sie Wasser von guter Qualität (siehe den ANHANG 7).
    • Instrumente braun oder schwarz verfärbt.
      MÖGLICHE URSACHE
      Falsche Temperaturwahl.
      LÖSUNG
      Wählen Sie einen Sterilisationszyklus mit einer niedrigeren Sterilisationstemperatur. Beachten Sie die Angaben des Instrumentenherstellers.
    • Keine gespeicherten Zyklen im entsprechenden Menü.
      MÖGLICHE URSACHE
      Beim Service wurde eine elektronische Platine ausgetauscht.
      LÖSUNG
      Der Speicher der alten Platine lässt sich nicht wiederherstellen. Verwenden Sie den Zyklusverlauf auf dem USB-Stick.
    • Wenn ein Zyklus gestartet wird, verriegelt sich die Kammertür, öffnet sich jedoch sofort wieder. Die Meldung „Tür öffnen“ erscheint.
      MÖGLICHE URSACHE
      Türdichtung nicht ordnungsgemäß angebracht.
      LÖSUNG
      Stellen Sie sicher, dass die Türdichtung um die gesamte Türöffnung herum korrekt sitzt.

      MÖGLICHE URSACHE
      Tür von Gegenständen oder Teilen des Sterilisationsguts blockiert.
      LÖSUNG
      Entfernen Sie alle Gegenstände, welche die Kammertür blockieren. Überprüfen Sie, ob Hindernisse zwischen Tür, Kammerausstattung und/oder Sterilisationsgut vorhanden sind.
    • Der Sterilisator wechselt sofort nach dem Einschalten in den Stand-by-Modus.
      MÖGLICHE URSACHE
      Das Gerät befand sich beim Ausschalten im Stand-by-Modus.
      LÖSUNG
      Drücken Sie die Stand-by-Taste, um den Modus zu beenden.
    • Am Ende des Zyklus wird die Meldung „Tür öffnen“ am Display eingeblendet, das Öffnen der Tür ist jedoch unmöglich.
      MÖGLICHE URSACHE
      Die Kammer hat aufgrund einer internen Störung einen Unterdruck.
      LÖSUNG
      Schalten Sie den Sterilisator AUS: Dadurch werden alle internen Drücke abgelassen, sodass sich die Kammertür öffnen lässt. Wenn das Problem bestehen bleibt, wenden Sie sich an den technischen Kundendienst.

      MÖGLICHE URSACHE
      Der bakteriologische Filter ist verstopft.
      LÖSUNG
      Entfernen Sie den bakteriologischen Filter, um den Druck abzulassen. Tauschen Sie den Filter aus. Beachten Sie, dass bakteriologische Filter alle 400 Zyklen ausgetauscht werden müssen.
    • Was ist Validierung?
      Eine Validierung ist ein Testverfahren, durchgeführt von einer offiziellen Stelle, zum Nachweis der Effektivität des Sterilisators. Validierungspflicht und Validierungsintervalle unterliegen lokalen und nationalen Vorgaben.
    • Welche regelmäßigen Tests muss ich auf meinem Lisa/Lina Sterilisator durchführen?
      Die nationalen/regionale Gesetze und Richtlinien zu regelmäßigen Tests sind unterschiedlich und sind in jedem Fall einzuhalten. Unsere Empfehlung zu Routineprüfung entnehmen Sie bitte der Ihrem Gerät beigelegten Gebrauchsanweisung, da diese Angaben von der Ausstattung des gelieferten Sterilisators abhängen.
    • Muss ich die Ergebnisse aller regelmäßigen Tests dokumentieren?
      W&H empfiehlt, alle regelmäßigen Tests, Reparaturen und Modifikationen des Sterilisators in einem Logbuch samt Datum und Unterschrift der Person, die den Test oder die sonstige Maßnahme ausgeführt hat, zu dokumentieren. Die Aufzeichnungspflicht unterliegt lokalen und nationalen Vorgaben.
    • Wie lange sollte ich die Aufzeichnungen über regelmäßige Tests aufbewahren?
      Die Ergebnisse müssen unter Beachtung der entsprechenden lokalen/nationalen Gesetze und Vorgaben aufbewahrt werden. Diese Aufzeichnungen sind auch im Servicefall von Nutzen.
    • Wie lange sollte ich die Aufzeichnungen über regelmäßige Tests aufbewahren?
      Eine Validierung umfasst in der Regel eine Reihe von Tests, die in international anerkannten Normen definiert sind. Diese Tests beginnen für jedes Gerät mit den Werksprüfungen bei W&H. Darüber hinaus liegt jedem Gerät die entsprechende Dokumentation bei. Vor Inbetriebnahme des Geräts beim Kunden führt der Techniker weitere Prüfungen durch, um das Gerät auf korrekte Funktionsfähigkeit zu testen. Je nach lokalen/nationalen Gesetzen und Richtlinien muss das Gerät in regelmäßigen Abständen erneut einer sogenannten Leistungsqualifizierung unterzogen werden. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren Händler.
    • An wen muss ich mich für die Validierung und Wartung des Sterilisators wenden?
      Die Validierung muss von einer offiziellen Stelle durchgeführt werden. Wartungsarbeiten müssen von einem qualifizierten und autorisierten Techniker durchgeführt werden.
    • Wie wechsle ich beim Sterilisator das Verbrauchsmaterial?
      Anweisungen zum Austausch von Verbrauchsmaterialien finden Sie im Kapitel „Wartung“ in der Gebrauchsanweisung. Darüber hinaus steht auch eine Videoanleitung zur Verfügung: • im Sterilisator im Wartungsbereich des Menüs (nur bei Lisa) • im Abschnitt zu Verbrauchsmaterialien & Zubehör sowie im Video tutorial Bereich auf dieser Website.
    • Wie reinige ich die Wassertanks und welche Produkte sollte ich dazu verwenden?
      Eine Anleitung zum Reinigen der Wassertanks finden Sie im Kapitel „Wartung“ in der Gebrauchsanweisung. Informationen und Videos zum Reinigen der Wassertanks und Reinigungsprodukten finden Sie darüber hinaus im Videos & Tutorials Bereich auf dieser Website
    • Welche Wasserqualität ist für den Sterilisator erforderlich?
      Die Wasserqualität für Sterilisatoren wird aus folgenden Gründen international durch Normen und Richtlinien festgelegt: Zum einen könnte der Sterilisator durch ungeeignetes Wasser schwer beschädigt werden und zum anderen wäre der Erfolg der Sterilisation nicht gewährleistet. Für den W&H-Sterilisator ist Wasser mit einer Leitfähigkeit unter 15 µS/cm erforderlich. Das Multidem-System eignet sich besonders zur Wasseraufbereitung (siehe Kapitel „Wasserqualität“ in der Gebrauchsanweisung).
    • Sollte ich die Instrumente verpacken und wie lange können sie nach der Sterilisation aufbewahrt werden?
      Um sicherzustellen, dass die Instrumente nach einer erfolgreichen Sterilisation bis zum Gebrauch steril lagern, empfiehlt W&H, die Instrumente vor der Sterilisation in geeignete Sterilgutverpackungen zu schweißen. Die empfohlene Lagerdauer finden Sie in den Empfehlungen des Verpackungsmaterialherstellers. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren Händler.
    • Sollte ich zuerst immer meinen Wartungsdienst anrufen, bevor ich Geräte/Instrumente zur Reparatur sende?
      Wenn Sie sich über die Ursache des Problems nicht sicher sind, ist es besser, sich zuerst an den Wartungsdienst zu wenden und mit einem Techniker zu sprechen. Zusammen mit dem Techniker können Fehlfunktionen manchmal gelöst und entschieden werden, was zur Reparatur geschickt werden muss.

Turbinen

Chirurgiegeräte

  • Piezomed (7)
    • Wie funktioniert die kabellose Steuerung von Implantmed und Piezomed?
      W&H führt ein neues Konzept in die Oralchirurgie und Implantologie ein. Die kabellose Fußsteuerung S-NW kommuniziert über Dongles (Empfänger), die der Arzt mit dem Gerät verbinden kann, mit den Chirurgiegeräten von W&H.kabellose Fußsteuerung
    • Zu erwartende Lebensdauer der Instrumentenerkennung?
      Die Instrumentenerkennung befindet sich im LED Sockel und wird automatisch mit diesem gewechselt.
    • Zu erwartende Lebensdauer der LED?
      Sobald die transparente Schutzschicht auf den LED sich verfärbt und dadurch die Lichtleistung beeinträchtigt wird, ist der LED Sockel vom Anwender zu wechseln. Dies kann je nach Sterilisator Type oder Sterilisationsverfahren unterschiedlich lang sein.
    • Können Piezomed Instrumente auch auf Fremdgeräten verwendet werden?
      Nein!
      a. Anderes Gewinde.
      b. Fremdgerät kann den korrekten Resonanzpunkt nicht finden – Instrument schwingt nicht.
    • Wie lange halten die Instrumente und wann sollen sie ausgetauscht werden?
      Für die Lebensdauer der Instrumente ist die Einsatzdauer entscheidend, Aufbereitungs- und Sterilisationszyklen haben nur einen geringen Einfluss.
      a. Instrumente müssen getauscht werden:
      - Bei Leistungsverlust während dem Arbeiten
      - Bei sichtbaren Schäden am Arbeitsteil oder am Schaft des Instrumentes
      b. Sägen müssen gewechselt werden
      - wenn Zähne abgebrochen sind
      - wenn Zähne abgenutzt sind
      c. Diamantierte Instrumente müssen getauscht werden
      - sobald die Diamantierung abgenutzt ist.
    • Wie werden Piezomed Instrumente aufbereitet?
      a. Aufbereitung im Ultraschallbad
      - Instrumente in das Instrumenten-Tray einsetzen und in das Ultraschallbad stellen.
      - Für Ultraschall geeignetes Reinigungs- und Desinfektionsmittel für Handinstrumente (Sonden, Spiegel, Pinzetten, ...) verwenden. KEIN Bohrerbad, da sehr aggressiv.
      - Nach der Reinigung im Ultraschallbad mit klarem Wasser ausreichend spülen um die Reste des Reinigungs- und Desinfektionsmittels aus den Kühlmittelkanälen zu entfernen.
      - Nach dem Spülen mit Druckluft trocken blasen.
      - Getrocknete Instrumente wieder in das Instrumenten-Tray einsetzen und für die Sterilisation verpacken.

      b. Maschinelle Aufbereitung im RDG (Reinigungs- und Desinfektionsgerät)
      - RDG Reinigungsadapter verwenden (siehe GA Zubehör).
      - Nach der Aufbereitung im RDG Kühlmittelkanäle auf Trockenheit kontrollieren und gegebenenfalls mit Druckluft nachtrocknen.
    • Können Fremdinstrumente auf dem Piezomed verwendet werden?
      Nein!
      a. Anderes Gewinde.
      b. Die Piezomed Instrumentenerkennung kann Fremdinstrumente nicht erkennen.

Hand- & Winkelstücke

  • Proxeo TWIST (2)
    • Kann ich alle am Markt erhältlichen Prophy-Kelche am WP-66 W verwenden?
      Um von den Vorteilen des LatchShort Systems zu profitieren und die Langlebigkeit des Winkelstücks (WP-66 W) zu unterstützen, empfehlen wir die W&H Prophy-Kelche. Technisch können Standard Latchsysteme (2,35 mm Schaft) Prophy-Kelche verwendet werden.
    • Warum soll ich ein Prophylaxewinkelstück (WP-66 W) verwenden?
      Generell haben Prophylaxewinkelstücke von W&H eine Dichtung im Kopf die das Eindringen von Speichel und Paste verhindert. Dadurch wird die Lebensdauer des Winkelstücks verlängert.

      Die möglichst effiziente Entfernung der Verfärbungen und gleichzeitig größtmögliche Schonung von Schmelz und Dentin hängen u. a. von der Poliergeschwindigkeit, also den Umdrehungen pro Minute ab. Durch das Untersetzungsverhältnis von 4:1 (vier Umdrehungen am Motor bedeutet eine Umdrehung am Kelch) wird die Rotationsgeschwindigkeit am Prophy-Kelch verringert. Während der Anwendung wird ein Wegspritzen der Paste vermieden.

Aufbereitungsgeräte

  • Assistina TWIN (9)
    • Welche Prozessschritte werden in der Assistina TWIN ausgeführt?
      • Reinigung der Spraykanäle mit W&H Activefluid
      • Pflege der rotierenden Teile mit W&H Service Öl
      • Während des gesamten Pflegeprozesses werden potentiell kontaminierte Aerosole aus der Prozesskammer abgesaugt und die Abluft mittels HEPA Filter gereinigt
    • Welche Instrumentenadapter sind für die Assistina TWIN verfügbar?
      Alle Adapter die für die Assistina 3x2/3x3 geeignet sind können auch in der Assistina TWIN verwendet werden. Es gibt lediglich eine Ausnahme: der RM / ISO Adapter für die Assistina 3x2/3x3 ist nicht für die Assistina TWIN geeignet. Für die Assistina TWIN kann stattdessen der Adapter HPI verwendet werden.
      Assistina TWIN HPI Adapter
    • Warum ist die Assistina TWIN mit einem HEPA Filter ausgestattet?
      Während des Pflegeprozesses in der Assistina TWIN werden die rotierenden Teile mit Pflegeöl geschmiert und die Spraykanäle mit Reinigungslösung gespült. Die Einbringung der Flüssigkeiten erfolgt dabei mit Druckluft, wodurch Aerosole entstehen die mit potentiell kontaminierten Körperflüssigkeiten (wie z.B. Blut und Speichel) versetzt sein können. Um sicherzustellen, dass von dem Gerät keine Gefahr für den Anwender, den Patienten und Dritte ausgeht ist es regulativ zwingend notwendig zu garantieren, dass keine Aerosole dem Gerät entweichen. Dies stellen wir mittels einer aktiven Absaugung und dem HEPA Filter im Gerät sicher. Dieser HEPA Filter muss natürlich in regelmäßigen Abständen getauscht werden, weshalb die Lebensdauer des Filters auf die Reichweite beider Kartuschen abgestimmt ist. Somit erreicht der HEPA Filter das Ende seiner Lebensdauer nach dem Verbrauch eines Sets an Kartuschen.
    • Was bedeutet HEPA und was wird aus der Luft gefiltert?
      HEPA ist die Abkürzung für "High Efficiency Particulate Air / Arrestance" Filter und ist als Filterklasse E11 deklariert. Das bedeutet, dass der Filter jegliche Partikel die größer als 1µm sind abscheidet. Das inkludiert unter Anderem eine Vielzahl an Bakterien und Viren, Schwebstoffe wie Staub und lungengängige Aerosole.
    • Wie erfährt der Anwender, dass das TWIN Care Set ausgetauscht werden muss?
      Das intelligente Prozessüberwachungssystem dokumentiert die durchlaufenen Pflegezyklen und berechnet so automatisch wie viele Instrumente mit der verbleibenden Flüssigkeitsmenge noch gepflegt werden können. Der Anwender erhält 300 Zyklen vor einem notwendigen Kartuschenwechsel eine Warnmeldung (LEDs Öl und Reiniger leuchten Gelb).
    • Wie häufig muss das TWIN Care Set ausgetauscht werden?
      Die Verbrauchsmengen liegen bei 0,07ml Öl und 0,07ml Reinigungslösung pro Instrument. Daraus ergibt sich eine maximale Reichweite von 2.857 Zyklen. In der Realität wird der Wert bei etwa 2.800 bis 2.850 Zyklen liegen, da schließlich auch eine Erstbefüllung notwendig ist und die Füllmenge der Kartuschen bestimmten, normativ geregelten Toleranzen unterliegt.
    • Wie wird das TWIN Care Set ausgetauscht?
      Beide Kartuschen sowie der Filter können einfach und ohne Werkzeug ausgewechselt werden. Die Flüssigkeitszuführung erfolgt wie bereits bei der Assistina 3x2/3x3 über Anstichnadeln, welche das Kartuschenseptum durchdringen und so die Flüssigkeit aus der Kartusche ziehen. Die beiden Kartuschen sind zudem mechanisch kodiert, wodurch ein vertauschen der beiden Flüssigkeiten ausgeschlossen werden kann. Ebenso ist es nur unter Anwendung von Gewalt möglich den Filter falsch einzusetzen.
    • Warum gibt es in der Assistina TWIN keine Möglichkeit zur Rotationsschmierung?
      In der Assistina TWIN wird das Öl zerstäubt bevor es in das Instrument eingebracht wird. Dadurch werden die Getriebeteile flächendeckend benetzt, wodurch die technisch aufwändige und zeitintensive Rotationsschmierung nicht mehr notwendig ist. Das Pflegeergebnis wird dadurch aber nicht negativ beeinflusst, sondern entspricht den Ergebnissen einer Pflege mit der Assistina 301plus.
    • Sollte ich zuerst immer meinen Wartungsdienst anrufen, bevor ich Geräte/Instrumente zur Reparatur sende?
      Wenn Sie sich über die Ursache des Problems nicht sicher sind, ist es besser, sich zuerst an den Wartungsdienst zu wenden und mit einem Techniker zu sprechen. Zusammen mit dem Techniker können Fehlfunktionen manchmal gelöst und entschieden werden, was zur Reparatur geschickt werden muss.

Hand- & Winkelstücke

Implantat Stabilitätsmessung

  • Osstell Beacon (2)
    • Wofür steht ISQ?
      Die Abkürzung ISQ steht für Implant Stability Quotient (Implantatstabilitätsquotient). Es handelt sich dabei um einen Wert zwischen 1 und 100, der dem Chirurgen/der Chirurgin einen Einblick in die Implantatstabilität nach dem Einsetzen des Implantats vermittelt. Anhand des ISQ-Werts kann der Chirurg/die Chirurgin die Osseointegration überwachen.
    • Wo kann ich SmartPegs erwerben?
      Wenden Sie sich an Ihren lokalen W&H-Partner
      Der Vertrieb von SmartPegs wird länderspezifisch abgewickelt
      Der Chirurg/die Chirurgin erhält 5 kostenlose SmartPegs. Im Lieferumfang des Produkts ist ein entsprechender Gutschein beigefügt.

Zubehör

  • W&H Osstell ISQ module (6)
    • Wie funktioniert die Messung des ISQ?
      Zur Messung des ISQ eines Implantats schrauben Sie zunächst ein so genanntes SmartPeg in das eingesetzte Implantat. Das SmartPeg mit seinem Magneten am Oberteil fungiert wie eine kleine Stimmgabel. Der Magnet des SmartPeg wird von Magnetimpulsen, die von der Sonde stammen, getroffen, wodurch das SmartPeg vibriert. Durch die Steifheit der Schnittstelle zwischen der Implantatoberfläche und dem Knochen vibriert das SmartPeg entsprechend. Je dichter der Knochen, desto höher die Stabilität und somit auch der ISQ-Wert.
      isq scale
    • Wo kann ich SmartPegs erwerben?
      Wenden Sie sich an Ihren lokalen W&H-Partner
      Der Vertrieb von SmartPegs wird länderspezifisch abgewickelt
      Der Chirurg/die Chirurgin erhält 5 kostenlose SmartPegs. Im Lieferumfang des Produkts ist ein entsprechender Gutschein beigefügt.
    • Ist der ISQ wissenschaftlich erprobt?
      Die Osstell ISQ-Technologie ist durch über 700 wissenschaftliche Studien erprobt. Diese Studien haben gezeigt, dass Drehmoment und ISQ korrelieren.
    • Was ist der Unterschied zwischen Drehmoment und ISQ?
      Beim Drehmoment handelt es sich um eine einmalige statische Messung zum Einsetzzeitpunkt des Implantats, die sich später nicht auf nicht-invasive Weise wiederholen lässt. Beim Osstell ISQ wird die laterale Stabilität des Implantats gemessen. Die Messungen lassen sich auf nicht-invasive, dynamische Weise wiederholen, um die Entwicklung der Osseointegration zu überwachen.
    • Ist jedes neue Implantmed-Gerät mit dem W&H Osstell ISQ-Modul kompatibel?
      Ja. Alle Steuergeräte SI-1023, SI-1015 und SI-1010 können mit dem W&H Osstell ISQ-Modul upgegradet werden.
    • Kann der Chirurg/die Chirurgin das Gerät selbst upgraden oder ist dafür eine technische Wartung erforderlich?
      Der Chirurg/die Chirurgin oder der Assistent/die AssistentIn können das Modul mithilfe der mitgelieferten Kurzanleitung mühelos an der rechten Seite des Implantmed anbringen. Das Modul wird über einen USB-Anschluss per Plug-and-Play verbunden. Implantmed with ISQ model comparison
  • Piezomed Instrumente (4)
    • Können Piezomed Instrumente auch auf Fremdgeräten verwendet werden?
      Nein!
      a. Anderes Gewinde.
      b. Fremdgerät kann den korrekten Resonanzpunkt nicht finden – Instrument schwingt nicht.
    • Wie lange halten die Instrumente und wann sollen sie ausgetauscht werden?
      Für die Lebensdauer der Instrumente ist die Einsatzdauer entscheidend, Aufbereitungs- und Sterilisationszyklen haben nur einen geringen Einfluss.
      a. Instrumente müssen getauscht werden:
      - Bei Leistungsverlust während dem Arbeiten
      - Bei sichtbaren Schäden am Arbeitsteil oder am Schaft des Instrumentes
      b. Sägen müssen gewechselt werden
      - wenn Zähne abgebrochen sind
      - wenn Zähne abgenutzt sind
      c. Diamantierte Instrumente müssen getauscht werden
      - sobald die Diamantierung abgenutzt ist.
    • Wie werden Piezomed Instrumente aufbereitet?
      a. Aufbereitung im Ultraschallbad
      - Instrumente in das Instrumenten-Tray einsetzen und in das Ultraschallbad stellen.
      - Für Ultraschall geeignetes Reinigungs- und Desinfektionsmittel für Handinstrumente (Sonden, Spiegel, Pinzetten, ...) verwenden. KEIN Bohrerbad, da sehr aggressiv.
      - Nach der Reinigung im Ultraschallbad mit klarem Wasser ausreichend spülen um die Reste des Reinigungs- und Desinfektionsmittels aus den Kühlmittelkanälen zu entfernen.
      - Nach dem Spülen mit Druckluft trocken blasen.
      - Getrocknete Instrumente wieder in das Instrumenten-Tray einsetzen und für die Sterilisation verpacken.

      b. Maschinelle Aufbereitung im RDG (Reinigungs- und Desinfektionsgerät)
      - RDG Reinigungsadapter verwenden (siehe GA Zubehör).
      - Nach der Aufbereitung im RDG Kühlmittelkanäle auf Trockenheit kontrollieren und gegebenenfalls mit Druckluft nachtrocknen.
    • Können Fremdinstrumente auf dem Piezomed verwendet werden?
      Nein!
      a. Anderes Gewinde.
      b. Die Piezomed Instrumentenerkennung kann Fremdinstrumente nicht erkennen.

Hand- & Winkelstücke

Zubehör

Kupplungen

Luftscaler

Wasseraufbereitungsgeräte

Sägehandstücke

Hand- & Winkelstücke

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Laborgeräte

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