Implantmed Plus II:
Smarte Vernetzung. Bessere Planung. Lückenlose Dokumentation.
Stylisch, funktional, vernetzt: Mit Implantmed Plus II hebt W&H den Praxisalltag auf ein neues Niveau. Auch Dr. med. dent. Frederic Hermann setzt in seiner Praxis in Zug auf diese Innovation. In Kombination mit dem neuen Piezomed module Plus II profitiert er von einer effizienten Plattform für Oralchirurgie & Implantologie – mit maximaler Flexibilität und digitaler Vernetzung. Im Interview verrät der Schweizer Experte, wie das W&H-System Abläufe spürbar effizienter gestaltet und mit lückenloser Dokumentation für maximale Sicherheit sorgt.
Implantologe aus Zug, Schweiz
Herr Dr. Hermann, als erfahrener Schweizer Implantologe und internationaler Referent, wie würden Sie sich selbst in wenigen Worten beschreiben?
Dr. Hermann: Meine Spezialgebiete sind die Implantologie, Parodontologie und die digitale Zahnmedizin. Seit 18 Jahren leite ich die Praxis „TEAM 15“ in Zug, wo wir mit einem interdisziplinären Team alle Fachrichtungen unter einem Dach vereinen. Unsere Geräte werden intensiv genutzt und wir decken ein sehr breites Indikations- und Anwendungsspektrum ab.
Was macht moderne Technik für den Praxisalltag wirklich relevant?
Dr. Hermann: Hightech in der Zahnmedizin muss wie ein perfekt abgestimmter Sportwagen funktionieren: intuitiv, präzise und ohne Ablenkung. Dort hat man seinen vordefinierten Platz, von dem aus sich alles selbsterklärend und mühelos bedienen lässt. Auch im OP zählt, dass jeder Handgriff sitzt und der Ablauf reibungslos ist. Mit Implantmed Plus II – und auch in Kombination mit dem neuen Piezomed module Plus II erreichen wir genau das – effizientes, sicheres Arbeiten auf höchstem Niveau.
Im OP zählen Präzision und reibungslose Abläufe. Mit Implantmed Plus II – und in Kombination mit dem neuen Piezomed module Plus II – wird genau das Realität: effizientes, sicheres Arbeiten auf höchstem Niveau.
Dr. med. dent. Frederic Hermann
Welche innovativen Funktionen stecken im neuen W&H-Implantologiemotor?
Dr. Hermann: Das neue Look & Feel überzeugt auf den ersten Blick. Wer sich mit der Technik und den integrierten Features beschäftigt, erkennt sofort die durchdachte Architektur hinter dem System, von smarter Vernetzung mit Remote-Updates bis hin zu hilfreichen Assistenzfunktionen, die den Praxisalltag spürbar erleichtern. In Verbindung mit der Implantatstabilitätsmessung wird eine durchgängige Planung und eine präzisere Vorhersage der Ergebnisse ermöglicht.
Wie unterstützt das neue Implantmed Plus II eine effiziente und sichere Dokumentation?
Dr. Hermann: Hier punktet Implantmed Plus II mit praktischen Features: Mit der neuen Scanfunktion können Implantate und Biomaterialien per DataMatrix-Code direkt mit dem Display erfasst werden. Fehlt ein Code, können Materialien einfach per Foto dokumentiert werden. Alle Daten lassen sich sofort patientenspezifisch zuordnen – schnell und effizient. Und sie werden via ioDent® sicher in der Cloud gespeichert.
Wie erleichtert ioDent® die Organisation und Nachverfolgung von Behandlungsdaten?
Dr. Hermann: Die Behandlungsplanung erfolgt im Voraus. Beispielsweise können neue Implantate mittels SICAT Software geplant und im Anschluss inklusive Hersteller, Typ und Durchmesser direkt definiert und an das Gerät übertragen werden. Durch die lückenlose digitale Dokumentation profitiert das gesamte Praxisteam von klaren Abläufen.
Über die Patienten-ID sind alle relevanten Behandlungsdaten, von Implantatanzahl und Drehmoment bis zu Behandlungszeitpunkt, Areal und verwendeten Materialien jederzeit und schnell abrufbar. Besonders praktisch: Mit ioDent® lassen sich individuelle Behandlungsberichte erstellen, inklusive Drehmomentkurve, ISQ-Wert und Materialliste. Die Berichte können als PDF generiert, ausgedruckt und den Patient:innen als Implantatpass mitgegeben werden. Das ist ideal im Fall eines Behandlerwechsels oder bei internationalen Reisen.
Darüber hinaus können mit ioDent® Softwareupdates einfach installiert werden, damit wird sichergestellt, dass die Geräte immer mit den neuesten Funktionen ausgestattet sind. Sollte es einmal zu Problemen am Gerät kommen, stellt W&H einen raschen Remote-Service zur Verfügung, da Servicetechniker direkt auf das Geräteprotokoll zugreifen können.
Das neue Implantmed Plus II kann mit dem Piezomed module Plus II kombiniert werden. Welche Vorteile bringt das für Ihren chirurgischen Ablauf?
Dr. Hermann: Die Modularität des W&H-Systems schafft maximale Flexibilität. Schon in der Vorbereitung kann ich meinem Team klare Anweisungen geben: „Bitte nur den Implantologiemotor vorbereiten“ oder „Beide Geräte für die OP kombinieren“. So wird jeder Eingriff perfekt abgestimmt.
Das modulare System spart Zeit und sorgt für reibungslose Abläufe. Alle Funktionen sind sofort verfügbar, und während der OP gelingt der Wechsel zwischen Implantologie und Piezochirurgie nahtlos – ganz ohne Gerätewechsel. Ein Gerät statt zwei Stand-alone-Lösungen bedeutet zudem weniger Platzbedarf.
Wie integriert sich die Implantatstabilitätsmessung mit Osstell von W&H in das System?
Dr. Hermann: Lückenlose Überwachung und Dokumentation sind die Basis für Qualität in der Implantatbehandlung. Genau hier setzt das W&H-System an: Die Implantatstabilitätsmessung ist ein zentrales Feature und liefert mit dem kabellosen Osstell Beacon präzise Daten zur Stabilität.
Die Resonanzfrequenzanalyse ist die Grundlage für sichere Entscheidungen und planbare Behandlungsergebnisse – schnell und zuverlässig. Ob bei Insertion, Freilegung oder prothetischer Versorgung: Steigende ISQ-Werte zeigen die fortschreitende Osseointegration.
Die Messung mit Osstell Beacon erfolgt rasch und intuitiv via Bluetooth, während Farbmarkierungen (grün, gelb, rot) sofort den Stabilitätsbereich anzeigen. Diese Informationen sind maßgebend für sichere Entscheidungen bei Sofortversorgung, Sofortbelastung oder All-on-X-Konzepten.
Die W&H-Plattform mit Osstell-Funktionalität ermöglicht mir durchgängiges, sicheres und effizientes Arbeiten – von der Planung bis zur postoperativen Betreuung. Die digitale Vernetzung und lückenlose Dokumentation verschaffen mir maximale Kontrolle, während die hervorragende Funktionalität des Systems für durchgängige Abläufe sorgt. Für mich bedeutet das: mehr Präzision, mehr Sicherheit und ein spürbar optimierter OP-Alltag.
Dr. med. dent. Frederic Hermann
Wie beeinflusst das innovative W&H-System Ihrer Meinung nach die Zukunft der Oralchirurgie und Implantologie?
Dr. Hermann: Das neue W&H-System ist für mich ein Meilenstein in der Oralchirurgie und Implantologie. Es vereint smarte Vernetzung, digitale Dokumentation und hilfreiche Assistenzfunktionen in einer Plattform, die Abläufe optimiert und Behandlungen planbarer macht. Das bedeutet: mehr Effizienz, maximale Sicherheit und spürbare Entlastung im OP-Alltag. Solche Lösungen sind richtungsweisend – sie vereinfachen die Teamarbeit und heben die Patientenversorgung auf ein neues Level.
Danke für das Interview.
Zur Person
Dr. med. dent. Frederic Hermann absolvierte sein Studium der Zahnmedizin von 1997 bis 2002 an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Staatsexamen und Approbation erfolgten 2002 und 2005, die Promotion zum Dr. med. dent. an derselben Universität. In den Jahren 2003 bis 2007 erfolgte die postgraduale Ausbildung im Bereich Implantologie und Parodontologie in einer Privatpraxis in Süddeutschland, sowie der Abschluss der Curricula in diesen Fachbereichen.
Dr. Hermann ist seit 2006 Diplomate des ICOI und „Geprüfter Experte der Implantologie“.
Die Rezertifizierung erfolgte im Jahr 2012, 2016 und 2021.
Dr. Hermann ist seit 2007 niedergelassen in der TEAM 15 – Praxis für Zahnmedizin im schweizerischen Zug. Er ist Mitglied der APW, DGParo, DGI, SSO und SGI und erhielt 2016 den Weiterbildungsausweis (WBA) für orale Implantologie und die Bezeichnung Weiterbildungspraxis für allgemeine Zahnmedizin der schweizerischen Zahnärztegesellschaft SSO. Dr. Hermann ist Gründungsmitglied der 2012 neu gegründeten „Next(e) Generation“ und aktives Mitglied der DGI.
Hospitations- und Supervisionspraxis der DGI und Akademische Lehrpraxis der University for Digital Technologies in Medicine & Dentistry (DTMD).
Von 2013 bis 2015 absolvierte er den berufsbegleitenden Masterstudiengang „Clinical Dental CAD/CAM“ an der Universität Greifswald.
Dr. Hermann ist Autor zahlreicher Publikationen und internationaler Referent in den Bereichen Parodontologie, Implantologie und digitaler Zahnmedizin, sowie im Rahmen des APW-DGI Curriculum Implantologie und zahlreicher Continuum Kurse.
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